Ratgeber
Weihnachtsgeschenke für Firmen: Was bleibt und was in der Schublade verschwindet
In jedem Büro gibt es diese eine Schublade. Kugelschreiber, Powerbanks, Notizbücher, ein, zwei Thermosflaschen, alle mit Logo. Niemand wirft sie weg, aber niemand benutzt sie. Das ist der wahre Maßstab für Firmengeschenke: nicht, wie viel wir ausgegeben haben, sondern wie viele Stücke in dieser Schublade gelandet sind.
Die drei wiederkehrenden Fehler
Erstens: Das Logo ist zu groß. Ein Geschenk ist ein Geschenk, weil es dem Beschenkten gehört. Ist der Gegenstand auf den ersten Blick ein Werbeträger, haben wir kein Geschenk gemacht, sondern Werbefläche verteilt. Die gute Lösung ist meist, dass die Marke zwar präsent ist, aber nicht das Auffälligste daran – auf einer Begleitkarte, im Inneren der Schachtel, auf der Verpackung.
Zweitens: Alle bekommen dasselbe. Ein Partner, ein Lieferant und ein Kollege aus dem eigenen Haus stehen nicht im gleichen Verhältnis zum Unternehmen. Dasselbe Paket für alle drei sagt, dass wir nicht darüber nachgedacht haben.
Drittens: Man fängt zu spät an. Das ist der teuerste Fehler, denn dann wählt man nicht mehr aus, sondern kauft, was übrig geblieben ist.
Worauf Beschenkte wirklich achten
Auf drei Dinge, in dieser Reihenfolge. Erstens: Ist das wirklich für mich, oder ging es an alle? Zweitens: Kann ich es mit nach Hause nehmen? – denn was die Familie auch zu Hause verwendet oder isst, wird kein überflüssiger Gegenstand. Und drittens: Was sagt es über mich, wenn ich es aufstelle?
An diesem dritten Punkt scheitern die meisten Firmengeschenke. Ein Logobecher auf dem Schreibtisch sagt dem Besucher, dass sein Besitzer die Werbung einer anderen Firma in der Hand hält. Eine schöne Schachtel mit etwas Handgemachtem darin sagt nichts dergleichen.
Die Frage ist nicht, wie viel wir ausgegeben haben. Die Frage ist, wie viele Stücke ganz unten in der Schublade gelandet sind.
Menge und Zeitplan
Die meisten Unternehmen überreichen ihre Weihnachtsgeschenke im Dezember – entschieden werden muss aber im Oktober. Bei handgemachten Produkten ist das keine Höflichkeitsbitte: Das Verpacken von hundert Schachteln von Hand lässt sich nicht beschleunigen, das Reifen des Gebäcks ebenso wenig.
Ein bewährter Zeitplan:
September–Oktober: Anzahl und Budget festlegen, ein Muster anfordern.
Ende Oktober: Entscheidung, Bestellung und – falls gewünscht – der Text der individuellen Begleitkarte.
November: Herstellung und Verpackung.
Erste Dezemberhälfte: Übergabe – persönlich oder per Lieferung.
Wer sich daran hält, hat die Wahl. Wer im November anfängt, wählt aus dem, was übrig ist.
Das Budget
In der Praxis bilden sich meist drei Stufen heraus. Der weite Kreis – alle Mitarbeitenden, alle Partner – in der Regel zu einem niedrigeren Stückpreis und in größerer Stückzahl. Der engere Kreis – Schlüsselpartner, langjährige Kunden – zu einem höheren Stückpreis. Und die wenigen Ausgewählten, bei denen es bereits eine individuelle Lösung gibt.
Die GALAMBOM-Box kostet 4,20 €, ab zehn Stück 4,00 €. Für größere Mengen erstellen wir ein eigenes Angebot, und auf die Begleitkarte kann auch ein eigener Satz Ihres Unternehmens kommen. In Kürze erscheint auch unser Tischset mit Tischgebet – eine gute Wahl überall dort, wo auch gemeinsam gegessen wird.
Die steuerliche Behandlung von Geschenken – Bewirtung, Geschäftsgeschenk, Sachzuwendung – ist je nach Unternehmen und Rechtsgrundlage unterschiedlich. Es empfiehlt sich, dies mit Ihrer Buchhaltung abzustimmen, bevor Sie das Budget festlegen.
Was Sie bei uns anfragen können
Ein Muster, bevor Sie sich entscheiden. Eine individuelle Begleitkarte mit dem eigenen Satz Ihres Unternehmens. Ein Thekendisplay, wenn die Geschenke am Empfang oder bei einer Veranstaltung verteilt werden sollen. Und die Lieferung an eine oder an mehrere Adressen, wie es einfacher ist.
Auf unserer Seite zu Firmengeschenken haben wir die Möglichkeiten ausführlich beschrieben, mehr über die Zusammenarbeit mit Wiederverkäufern lesen Sie auf der Seite für Wiederverkäufer. Wenn Sie ein Angebot für eine bestimmte Anzahl wünschen, schreiben Sie uns – wir antworten innerhalb eines Werktags.
Ein Satz zum Schluss
Ein Firmengeschenk ist nicht deshalb gut, weil es an das Unternehmen erinnert. Es ist gut, weil der Beschenkte es gern mit nach Hause nimmt. Ist das gegeben, wird er sich auch an das Unternehmen erinnern – nur nicht, weil es daraufstand.