Ratgeber

Erstkommunion und Firmung: warum die beiden verschieden sind und was man schenkt

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Oktober 20265 Min. LesezeitSpicaJournal

Mädchen bei der Erstkommunion mit einem GALAMBOM-Geschenk

In vielen Familien stellt sich im Frühjahr dieselbe Frage: Was schenkt man zur Erstkommunion, und was zur Firmung? Oft werfen wir beides in einen Topf, dabei geht es um zwei verschiedene Lebensalter und zwei verschiedene Entscheidungen.

Wir glauben, ein Geschenk ist dann gut, wenn es weiß, was an diesem Tag geschieht. Dafür braucht es nicht viel: Es genügt, wenn der Schenkende für einen Moment erkennt, wen er feiert.

Was ist der Unterschied zwischen Erstkommunion und Firmung?

Bei der Erstkommunion geht es um das Aufgenommenwerden. Das Kind empfängt zum ersten Mal die Eucharistie, im Alter von acht bis zehn Jahren. Ohne die Entscheidung der Familie und die Begleitung der Gemeinde gäbe es dieses Ereignis nicht, und das Kind nimmt noch ganz selbstverständlich an, was es bekommt.

Bei der Firmung geht es um die erste eigene Entscheidung. Zwischen zwölf und achtzehn Jahren sagt der junge Mensch selbst, dass er übernimmt, was bei der Taufe seine Eltern an seiner Stelle übernommen haben. Auch der Name des Sakraments weist darauf hin: Firmung bedeutet Bekräftigung, Stärkung.

Bei der Erstkommunion geht es um das Aufgenommenwerden, bei der Firmung um die erste eigene Entscheidung. Ein Geschenk ist dann gut, wenn es das weiß.

Was schenkt man zur Erstkommunion?

Etwas, das erinnert und das man auch später wieder hervorholen kann: ein Erinnerungsalbum, ein schönes Kreuz, ein Gegenstand mit Namen, ein gerahmtes Foto. In diesem Alter funktioniert das klassische Erinnerungsstück noch, weil das Kind Dinge, die es von der Familie bekommt, als zu sich gehörig empfindet.

Allzu erwachsene Gegenstände sollte man nicht deshalb meiden, weil sie nicht schön wären, sondern weil sie jahrelang keinen Platz finden. Auch ein allzu kindliches Geschenk ist ein Risiko: Ein Achtjähriger achtet schon sehr genau darauf, ob man ihn ernst nimmt.

Was schenkt man zur Firmung?

Hier zählt schon das Persönliche, nicht das Symbol. Ein Buch, das der Firmling wirklich liest. Etwas, das ganz ihm gehören wird. Ein Brief, in dem wir aufschreiben, was wir in ihm sehen – viele bewahren ihn noch Jahre später auf.

Zwischen zwölf und achtzehn Jahren spüren junge Menschen genau, wenn sie etwas nur bekommen, weil es sich so gehört. Was ankommt, wirkt nicht wie ein Pflichtgeschenk. In das Geschenk für den Firmling gehört keine Ermahnung: An diesem Tag geht es um seine Entscheidung, nicht um unsere Erwartungen.

Wer schenkt etwas, und welche Rolle haben Taufpate und Firmpate?

Das Geschenk der Eltern ist das persönlichste, oft etwas Bleibendes, das das Kind bis ins Erwachsenenalter begleitet. Der Tauf- oder Firmpate schenkt einen Gegenstand, der mit dem Sakrament verbunden ist: eine Medaille, ein Kreuz, ein Buch. Großeltern und Verwandte schenken meist Schmuck oder Geld.

Bei der Erstkommunion setzt sich die Rolle des Taufpaten fort, bei der Firmung kommt ein neuer Begleiter hinzu: der Firmpate oder die Firmpatin, den oder die sich der junge Mensch selbst aussucht. Dieses Geschenk ist meist persönlicher, und es ist gut, wenn es nicht mit den übrigen Geschenken der Familie konkurriert.

Was schenkt man den Gästen beim festlichen Mittagessen?

Nach der Feier folgt meist ein Mittagessen im Familienkreis, und es ist üblich, dass die Familie als Gastgeschenk eine kleine Aufmerksamkeit an jedes Gedeck legt. Dabei zählt nicht der Wert des einzelnen Stücks, sondern die Stückzahl und dass es zum Tisch passt.

GALAMBOM ist genau für diesen Platz gemacht: handgemachter Lebkuchen in einer Geschenkbox, daneben ein verborgenes Satinband – zieht man es heraus, wird ein einziger Gedanke eines christlichen Heiligen sichtbar. Wir haben vierundzwanzig verschiedene Botschaften, auf Ungarisch und Englisch. Der Lebkuchen wird gegessen, der Satz bleibt.

GALAMBOM ist vorbestellbar, die Lieferung beginnt Anfang November 2026. Eine Box kostet 4,20 €, das Paket mit zehn Stück 40,04 € (4,00 € pro Box), ab zwanzig Stück beginnt der Preis bei 77,84 € (3,89 € pro Box). Bei größeren Mengen kann die Begleitkarte nach individueller Absprache auch den Namen der Pfarrei, das Datum oder einen Satz tragen. Unsere Geschenke zur Erstkommunion und Firmung haben wir auf einer eigenen Seite zusammengestellt.

Wann sollte man bestellen?

Die meisten Erstkommunionen und Firmungen finden zwischen April und Juni statt; den genauen Termin gibt die Pfarrei in der Regel Monate im Voraus bekannt. Bei handgemachten Geschenken geben Sie die Bestellung zwei Wochen vorher auf; wenn Sie bei größeren Mengen den Namen des Kindes oder das Datum auf der Begleitkarte wünschen, rechnen Sie mit einer weiteren Woche. Das Reifen der Lebkuchen und das Verpacken von Hand lassen sich nicht beschleunigen.

Wenn Sie auch eine Taufe vorbereiten, können Sie sich gern unsere Taufgeschenke ansehen.

Ein Gedanke zum Schluss

Wir glauben, dass die Rolle des Geschenks bei diesen Anlässen bescheidener ist, als es scheint. Woran sich das Kind Jahre später erinnern wird, ist eher, wer da war. Das Geschenk kann höchstens dafür sorgen, dass es ihm später wieder einfällt.

Häufige Fragen

Erstkommunion und Firmung: Warum sind die beiden verschieden, und was schenkt man?

Bei der Erstkommunion geht es um das Aufgenommenwerden, im Alter von acht bis zehn Jahren, bei der Firmung um die erste eigene Entscheidung, zwischen zwölf und achtzehn Jahren. Zur Erstkommunion schenkt man eine Erinnerung, etwa ein Erinnerungsalbum oder ein schönes Kreuz, zur Firmung ein persönliches Geschenk ohne Ermahnung.

Wann sind Erstkommunion und Firmung?

Beide Sakramente werden meist zwischen April und Juni gespendet, je nach Pfarrei zu unterschiedlichen Terminen. Den genauen Tag gibt die Pfarrei in der Regel Monate im Voraus bekannt, deshalb lohnt es sich, auch das Geschenk früh zu bestellen.

Was schenkt man zur Erstkommunion?

Etwas, das erinnert und auch später wieder hervorgeholt werden kann: ein Erinnerungsalbum, ein schönes Kreuz, einen Gegenstand mit Namen oder ein gerahmtes Foto. Vermeiden Sie sowohl allzu erwachsene als auch allzu kindliche Gegenstände.

Was schenkt man zur Firmung?

Etwas Persönliches: ein Buch, das der Firmling wirklich liest, etwas, das ganz ihm gehören wird, oder einen Brief darüber, was wir in ihm sehen. Eine Ermahnung gehört nicht hinein, denn an diesem Tag geht es um seine Entscheidung.

Was schenkt man den Gästen beim festlichen Mittagessen?

Eine kleine Aufmerksamkeit, die zum Tisch passt. Das Zehnerpaket der GALAMBOM-Lebkuchenbox kostet 40,04 € (4,00 €/Stück), mit vierundzwanzig verschiedenen verborgenen Botschaften.

Wann bestellt man das Geschenk?

Geben Sie die Bestellung zwei Wochen vor der Feier auf. Wenn Sie bei größeren Mengen nach individueller Vereinbarung einen eigenen Text auf der Begleitkarte wünschen, etwa den Namen des Kindes oder das Datum, rechnen Sie mit einer weiteren Woche.